Grundsätze...

In der Gemeinschaft entsteht eine Atmosphäre, die Geborgenheit schafft. Die Kinder und Jugendlichen sollen zunächst Zeit haben anzukommen, Abstand zu gewinnen und Negativerfahrungen zu verarbeiten.

Unser Grundsatz ist, die Jugendlichen so wie sie sind anzunehmen und so einen Raum des Wohlseins und der Sicherheit zu schaffen.

Tragfähige Beziehungen sollen aufgebaut werden, um Grundlagen für pädagogisches/therapeutisches Arbeiten zu bilden.

Jugendliche, die aufgrund von Schulproblemen zu uns kommen, werden in der Regel von der Schulpflicht so lange befreit, bis eine harmonische Wiedereingliederung Erfolg verspricht.

Wir wollen jedem Kind in seinen Eigenheiten gerecht werden und an seinen persönlichen Fähigkeiten soll sich sein Ziel orientieren.

Erst wenn eine Selbstsicherheit die Kinder und Jugendlichen ummantelt und stärkt, können wir beginnen, an den Defiziten und Auffälligkeiten zu arbeiten.

Bei der gemeinsamen Arbeit entwickeln sich leicht und ohne Druck Freundschaften, individuelle Neigungen und Fähigkeiten kommen zum Vorschein.

Die Bereitschaft, die Jugendlichen mit ihren Problemen anzunehmen, sie begleitend und liebevoll zu unterstützen, gehört zu den elementaren Stärken der Mitarbeiter der Wohngemeinschaft.

Die Aufnahme bei uns kann nur erfolgen, wenn die grundsätzliche Bereitschaft besteht, das Leben und Arbeiten mit uns zu wagen.