Eltern, Vater, Mutter, Erziehungsberechtigte...

Von großer Wichtigkeit ist die Arbeit mit den Erziehungsberechtigten. So weit möglich, gewünscht oder notwendig, werden die Erziehungsberechtigten von jedem Entwicklungsschritt informiert. Dabei kommt eine aktive Mitarbeit der Eltern, zum Beispiel bei den so genannten Heimfahrten, dem Jugendlichen zugute und wird vom Team als hilfreich angesehen. Die Mitarbeiter versuchen in Gesprächen oder kleineren Zusammenkünften die Erziehungsberechtigten von der Arbeit zu informieren und Fragen zu beantworten. Uns ist in der Arbeit mit den Eltern wichtig, dass, sollte eine Reintegration angestrebt werden, eine parallel laufende Entwicklung bei den Eltern oder dem Erziehungsberechtigten einhergeht. Auch das Zuhause muss sich ändern, damit dem Jugendlichen der beginnende Neustart in der alten Umgebung möglich wird.

Wir versuchen einen guten Kontakt mit den Erziehungsberechtigten zu pflegen, indem wir sie bei kleineren Veranstaltungen, wie zum Beispiel ein Hoffest, Osterfeuer oder eine Weihnachtsfeier mit einbinden. Die Jugendlichen erleben ihre Angehörigen in ihrem Ersatzzuhause und fühlen sich gesehen und begleitet. Nicht immer ist dies ein leichter Schritt, doch:

Wer die Zukunft will, braucht Gelegenheiten um Mut zu zeigen.

Des Weiteren werden die Hilfeplangespräche (HPG) ebenfalls mit den Eltern vor- bzw. nachbereitet.

Auch in medizinischen Fragen wird der Kontakt eng gehalten und weit reichende Entscheidungen abgesprochen.